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Virtualisierung Für bestehende BO-Anlagen

Virtualisierung

Verlängerte Lebensdauer und Verfügbarkeit

Eine Folienreckanlage von Brückner wurde für Jahrzehnte gebaut. Aber was ist mit dem „Gehirn“ der Anlage, der Hard- und Software, die die Grundlage für das ausgeklügelte Prozesssteuerungssystem bilden?

Aufgrund der Weiterentwicklungen in diesem Bereich haben Komponenten wie Server, PC-Arbeitsplätze, Betriebssysteme und Anwendungssoftware einen kürzeren Lebenszyklus als andere Teile der Maschine. Wenn die Hardware für Server und Workstations des IPC-Systems veraltet ist und keine kompatible Ersatzhardware mehr gefunden werden kann, muss die ursprüngliche Systeminstallation auf neue, aktuelle Hardware upgedated werden.

Eine einfache Wiederherstellung eines System-Backups (Festplatten-Image) funktioniert in den meisten Fällen nicht, da es Unterschiede im Hardware-Design gibt. Viele Treiber des ursprünglichen Betriebssystems werden fehlschlagen, da sie die neue Hardware nicht korrekt handhaben können. Hier setzt die Technologie der Virtualisierung an.

Die neu gelieferte Hardware ist für die Virtualisierung vorbereitet. Sie stellt eine standardisierte virtuelle Hardwareumgebung (Hypervisor) für das ursprüngliche Betriebssystem bereit, das in dieser neuen Umgebung mit einer relativ geringen Anzahl erforderlicher Systemmodifikationen und -anpassungen läuft.

Diese hochmoderne Technologie sichert Ihre Investition in ein IPC-Upgrade (Integrated Process Control System), da die Migration eines virtualisierten Systems auf neue Hardware in Zukunft wesentlich einfacher und der Lebenszyklus einer solchen Systeminstallation erheblich länger ist.

Was kann virtualisiert werden?

 

  • IPC-Server
  • ILM- und RDH-Server
  • Workstations
  • Thin Client Workstations
  • Engineering-Station und Notebook

Ihre Vorteile

  • Kostengünstigster Weg, das Steuerungssystem unverändert zu lassen und es noch viele Jahre in Betrieb zu halten.
     
  • Einmal virtualisiert, kann das System in Zukunft ohne weitere Modifikationen auf neue oder andere Hardware migriert werden (sofern die neue Hardware über einen Hypervisor verfügt).
     
  • Modernste Hardware mit verbesserter Performance.
  • Vereinfachte Sicherung und Wiederherstellung. Ein Backup umfasst die gesamte virtuelle Maschine. Eine Wiederherstellung erfordert keine Neuinstallation von Software.
     
  • Virtuelle Maschinen können zu Test- und Schulungszwecken geklont werden.